Rückenschmerzen bei Bandscheibenvorfall

 

Die Wirbelsäule ist ein architektonisches Meisterwerk. Als zentrale Achse des Körpers ermöglicht sie uns den aufrechten Gang. Sie schenkt uns hohe Bewegungsfreiheit bei grösstmöglicher Stabilität. Dies ist möglich dank den elastischen Bandscheiben, die zwischen den Wirbeln fest verwachsen sind. Sie bestehen aus einem zähen Faserring, gefüllt mit dem gallertigen Kern. Bandscheiben sind lebendig und ernähren sich von nährstoffreicher Flüssigkeit, die sie umgibt. Wie Schwämme nehmen sie das Wasser bei Entlastung auf und geben es unter Belastung wieder ab.

Ist dieses Wechselspiel in Balance, können sie sich immer wieder neu aufbauen und regenerieren. Durch häufiges Sitzen oder Stehen, muskuläre Verkürzungen und einseitige Bewegungsmuster wirkt jedoch ständiger Druck auf die Bandscheiben. Die Entlastungsphasen fehlen weitgehend. Wasser und Nährstoffe können nicht mehr genügend aufgenommen werden. Sie verlieren an Elastizität und Volumen und der Faserring wird rissig.

Es kann zur Vorwölbung (Protrusion) oder sogar zum Austritt (Prolaps) von Kernmaterial kommen. Wenn dieses Material auf die umliegenden Nerven drückt, entstehen heftige Schmerzen. Ein Bandscheibenvorfall muss jedoch nicht zwingend operiert werden. Mit einer geeigneten Therapie kann sich die Bandscheibe erholen und ausgetretenes Material vom Körper resorbiert werden.

Hier hat sich die WBA-Therapie (Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich) als sehr effektiv erwiesen, in Verbindung mit dem spiraldynamischen Muskelkettentraining für den Langzeit-Aufbau.

1 Kommentar
  1. Danke für die Informationen über Bandscheibenvorfall! Ein Bandscheibenvorfall ist also eine Vorwölbung als auch ein Austritt des Kernmaterials? Zum Glück weiß man heute, dass eine OP oft nicht indiziert ist.

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